Donnerstag, 9. September 2010
Welcoming Ceremony
fabsgroningen, 18:27h
Nachdem ich nach 30 Minuten Suche mein Fahrrad endlich wiedergefunden hab (ein Bier gestern muss schlecht gewesen sein) und zur Unibib geradelt bin, schreib ich trotzdem heute was über die Welcoming Ceremony hier in Groningen, da ab morgen bis Montag Sandra zu Besuch kommt und ich in der Zeit besseres zu tun hab als euch auf die Nerven zu fallen ;)
Am 1. September um 10 Uhr gings los in der Martinikerk, dem bekanntesten Bauwerk hier in Groningen, wobei es sich eher um einen Dom handelt denn um eine Kirche. Ich hab am Anfang ziemlich viele Fotos gemacht, die werd ich hier auch bei Gelegenheit mal reinstellen. Die Leute hier machen ein ziemlich grosses Tra-ra um die international students. Also hat jeder der in Groningen irgendwie einen Posten hat erstmal ne Rede gehalten der Bürgermeister, der Rektor, die ESN-Prasidentin, der Kirchenchor hat gesungen und so weiter. Als das ganze ziemlich langweilig zu werden drohte kam ein Prof auf die Bühne, der aussah wie leibhaftig aus einem Harry-Potter-Roman entsprungen und sorgte Gott sei Dank fur etwas Abwechslung.
Zuerst einmal fand dieser uns alle sehr seltsam, da wir so blöd gewesen seien hier nach Groningen zu kommen, wo wir doch zu Hause sein könnten Freunde und Familie hätten und uns um nichts kümmern müssten.
Dann erklarte er uns, dass unser Aufenthalt sich in drei Phasen gliedern lasse. Die erste sei die ''phase of euphoria" in der man alles toll findet. Alles ist irgendwie neu und viel besser als zu Hause. Man kann jeden Abend ausgehen, muss aber aufgrund der riesigen Auswahl nirgendwo zweimal hin. Die Luft ist gut, weil alle mit dem Fahrrad fahren und last but not least die etwas laxe Drogenpolitik.
Dann folgt die ''phase of resignation": Alles ist irgendwie kacke, man vermisst Familie und Freunde, ständig regnet es und egal in welche Richtung man mit dem Rad fährt "the wind is always in your face" Dann steht man nachmittags im strömenden Regen an der Bushaltestelle und versucht verzweifelt sich mit 500 anderen Studenten in einen Bus fur 50 Leute zu quetschen, den man garnicht brauchen würde, wenn einem nicht gestern abend das Fahrrad vorm Pub geklaut worden wäre!
Glücklicherweise folgt dann die dritte Phase, in der man lernt die Vorteile zu genießen und die Nachteile zu ignorieren.
Nach dieser Belehrung ging es weiter zum Academy Building, dem Hauptgebäude der Universität, das ich gerade durchs Fenster der Bibliothek betrachten kann. Dort gabs dann was zu Essen und Live-Musik, sowie viele Infostande. Ausserdem gabs eine kostenlose holländische SIM-Card und man konnte sich für die ESN-Introduction-Week anmelden deren gestriger Abschlussparty ich meine Kopfschmerzen zu verdanken habe.
Jetzt noch alles über die Introduction-Week zu erzählen dauert mir jetzt zu lang, ich muss dringend in den Supermarkt Aspirin und ein Glas Gurken kaufen (das beste Mittel gegen Kater)!
Eet smakelijk
Fabs
Am 1. September um 10 Uhr gings los in der Martinikerk, dem bekanntesten Bauwerk hier in Groningen, wobei es sich eher um einen Dom handelt denn um eine Kirche. Ich hab am Anfang ziemlich viele Fotos gemacht, die werd ich hier auch bei Gelegenheit mal reinstellen. Die Leute hier machen ein ziemlich grosses Tra-ra um die international students. Also hat jeder der in Groningen irgendwie einen Posten hat erstmal ne Rede gehalten der Bürgermeister, der Rektor, die ESN-Prasidentin, der Kirchenchor hat gesungen und so weiter. Als das ganze ziemlich langweilig zu werden drohte kam ein Prof auf die Bühne, der aussah wie leibhaftig aus einem Harry-Potter-Roman entsprungen und sorgte Gott sei Dank fur etwas Abwechslung.
Zuerst einmal fand dieser uns alle sehr seltsam, da wir so blöd gewesen seien hier nach Groningen zu kommen, wo wir doch zu Hause sein könnten Freunde und Familie hätten und uns um nichts kümmern müssten.
Dann erklarte er uns, dass unser Aufenthalt sich in drei Phasen gliedern lasse. Die erste sei die ''phase of euphoria" in der man alles toll findet. Alles ist irgendwie neu und viel besser als zu Hause. Man kann jeden Abend ausgehen, muss aber aufgrund der riesigen Auswahl nirgendwo zweimal hin. Die Luft ist gut, weil alle mit dem Fahrrad fahren und last but not least die etwas laxe Drogenpolitik.
Dann folgt die ''phase of resignation": Alles ist irgendwie kacke, man vermisst Familie und Freunde, ständig regnet es und egal in welche Richtung man mit dem Rad fährt "the wind is always in your face" Dann steht man nachmittags im strömenden Regen an der Bushaltestelle und versucht verzweifelt sich mit 500 anderen Studenten in einen Bus fur 50 Leute zu quetschen, den man garnicht brauchen würde, wenn einem nicht gestern abend das Fahrrad vorm Pub geklaut worden wäre!
Glücklicherweise folgt dann die dritte Phase, in der man lernt die Vorteile zu genießen und die Nachteile zu ignorieren.
Nach dieser Belehrung ging es weiter zum Academy Building, dem Hauptgebäude der Universität, das ich gerade durchs Fenster der Bibliothek betrachten kann. Dort gabs dann was zu Essen und Live-Musik, sowie viele Infostande. Ausserdem gabs eine kostenlose holländische SIM-Card und man konnte sich für die ESN-Introduction-Week anmelden deren gestriger Abschlussparty ich meine Kopfschmerzen zu verdanken habe.
Jetzt noch alles über die Introduction-Week zu erzählen dauert mir jetzt zu lang, ich muss dringend in den Supermarkt Aspirin und ein Glas Gurken kaufen (das beste Mittel gegen Kater)!
Eet smakelijk
Fabs
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